Unsere Gruppe arbeitet an folgenden Themen:
- Neuigkeiten und Informationen aus dem Schwarzwald
- Vorstellung der neuen Funde
- Besprechung und Bearbeitung eines Minerals
(Stufen, Literatur, Infos)
- Tausch (bitte Mikroskope mitbringen)
- Mineralbestimmung visuell, evtl. durch Analyse
Gäste und
Vereinsmitglieder laden wir zu unseren monatlichen Veranstaltungen
herzlich ein.
Wir treffen uns am
letzten Samstag des Monats, Oktober – März ab 14.00 Uhr bzw. April –
September ab 15.00 Uhr im Gruppenraum der Alten Schule in
Erkelenz-Immerath, Pescher Str.
Nähere Informationen
(Wegbeschreibung, Themen) gibt Ihnen:
Hans-Peter Maaßen,
Leufgenstraße 11, 41066 Mönchengladbach, Tel.: 02161 / 661636
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ARD Mediathek Landesschau Baden-Württemberg
Samstag, 30.10.2010 SWR Fernsehen BW
Thomas Klinghammer in Wolfach
Im mittleren Schwarzwald gibt es eine Stadt, die für Hotelbetreiber,
Mathematiker und Schatzsucher gleichermaßen interessant ist...
>> zum Video (28:57min)
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www.baden-online.de
Autor: Regine Maßholder
Artikel vom 08.09.2010
Kordula Kovac macht weiter
Die Mineralienhalde der Grube Clara wird es auch in Zukunft geben / Nur noch Saisonbetrieb
Die Entscheidung ist gefallen: Kordula Kovac macht weiter. Auch im kommenden Jahr steht Sammlern die Halde der Grube Clara mit ihren Mineralienschätzen zur Verfügung.
Wolfach. Bei der Betreiberin der Mineralienhalde Kordula Kovac war das ganze Jahr von der Ungewissheit geprägt, ob das Unternehmen auch im kommenden Jahr noch besteht. Durch verschiedene Maßnahmen konnten die Kosten gesenkt und die Einnahmen erhöht werden. Es wird also weitergehen, künftig jedoch als Saisonbetrieb. Am 30. Oktober ist für dieses Jahr Schluss. Am 1. April 2011 geht es dann weiter.
Jahrzehntelang hatte die Firma Sachtleben Mineraliensammlern erlaubt, auf den Abraumhalden der Grube Clara nach Mineralien zu suchen – stets mit ungutem Gefühl. Unvernünftige Sammler stürzten sich schon während des Abladens auf das Roherz und kamen dabei immer wieder in Gefahr. Es musste dringend eine Veränderung her.
Im Jahr 2007 bot CDU-Ortsvereinsvorsitzende, Bürgermeisterstellvertreterin und Kreisrätin Kordula Kovac dem Bergbauunternehmen an, das Sammeln auf einem abgetrennten Gelände weiter anzubieten – als privates Unternehmen. »Ich wollte diese wichtige Attraktion für Wolfach erhalten«, schreibt Kovac in einer Pressemitteilung. Sie tat sich mit Bianca Baiker Schmelzer zusammen, gründete eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts und baute das Geschäft mit viel persönlichem Einsatz auf. Es sei eine ganz besondere touristische Einrichtung daraus geworden, die auch von Familien mit Kindern geschätzt wird, heißt es in dem Schreiben.
Die mit der Firma Sachtleben vereinbarte Pacht, die auch den regelmäßigen Austausch des Abraummaterials vorsieht, ließ sich am Ende jedoch nicht erwirtschaften. »Im Sommer ist sie durchaus angemessen«, betont die Betreiberin. Doch im Winter lege sie drauf. Versuche, die Stadt Wolfach und die Gemeinde Oberwolfach finanziell mit ins Boot zu holen, scheiterten. Beide Kommunen entschieden: Ein privater Betrieb kann finanziell nicht unterstützt werden.
So wurde mit der Firma Sachtleben wegen der Pacht verhandelt. Die beherbergenden Betriebe beider Orte wurden über die wirtschaftliche Situation und die Überlegungen informiert, die Mineralienhalde Ende des Jahres aufzugeben. Dabei bot Kordula Kovac den Vermietern auf dem Haldengelände Werbeflächen an.
Verhandlungen haben schließlich dazu geführt, dass die Pacht künftig in den Wintermonaten günstiger ist. »Sehr geholfen hat uns, besonders auch moralisch, die Unterstützung durch die Gastgeber und die touristischen Betriebe, die bei uns Werbung machen«, schreibt Wolfachs Bürgermeister-Stellvertreterin. Daneben wurde der Eintrittspreis angehoben.
Auch Frank Schimak aus Berlin, ein jahrzehntelanger Fan der Grube Clara hat sich Gedanken gemacht, wie er die Sache unterstützen könnte. Seine Idee: ein Mineralienkalender. Er spendete die Bilder und kümmerte sich auch gleich um Layout und Druck. Der Kalender ist ab sofort erhältlich.

Mitglieder der Clara Gruppe Inge Krings, Mario Mebus,
Thomas Noll und Hans-Peter Maaßen bei der "Arbeit"
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